Newsletter 2016/09

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Umfrage des Bistumsarchiv Passau

Das Archiv des Bistums Passau erhebt im Rahmen des EU-Projektes READ Benutzerumfragen. Mit dieser Umfrage unterstützen Sie uns, die Nutzung unseres Hauses besser zu beurteilen und gegebenenfalls Verbesserungen zu verwirklichen. Im Blickpunkt stehen vor allem die Möglichkeiten, die das Projekt READ bietet. Sie helfen uns mit Ihrem Beitrag, die im Projekt entstehenden Werkzeuge und Hilfsmittel noch besser auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen. Das READ Projekt wird durch das Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 von der Europäischen Union unter Fördernummer 674943 gefördert. Hier geht es zur Umfrage.

Projekt-Informationen

DES Ausweisungslisten

Ein neuer Jahrgang aus dem „Central-Blatt für das deutsche Reich“ ist online (1903). Damit sind jetzt 30 Jahrgänge von 1873 bis 1903 mit über 20.000 Einträgen lückenlos online. Danach geht es dann mit den neueren Jahrgängen 1904 bis 1908 weiter. Weitere Informationen finden sich hier. Vielen Dank an alle Mittipper und viel Spaß beim Erfassen (Jörn Bartels).

DES Geheime Marine Verlustliste

Mit den 8,5 Millionen Einträgen der deutschen Verlustlisten des Ersten Weltkrieges und dem Gedenkbuch der Kaiserlichen Marine hatte CompGen bereits einzigartiges Material zum 1. Weltkrieg vorliegen. Nun ist es gelungen, eine weitere interessante Quelle zur Marine im Ersten Weltkrieg ausfindig zu machen: die Geheime Marine Verlustliste. Hier sind deutlich detailliertere Informationen als in den allgemeinen Verlustlisten zu finden.

In den allgemeinen Verlustlisten des Ersten Weltkrieges sind 173 Listen mit Daten von Marineangehörigen enthalten. Allerdings wurden dort nur verkürzte Angaben gemacht – vermutlich, um den Kriegsgegnern keine Information über den Zustand der Marine zu geben. Parallel veröffentlichte die Marine bis Ende 1918 geheime Verlustlisten. Diese geheimen Listen sind in Abschnitte (a) und (b) unterteilt. Die in Abschnitt (a) genannten Personen findet man verkürzt auch in der allgemeinen Verlustliste. Im noch geheimeren Abschnitt (b) werden u.a. Selbstmorde aufgeführt. Diese wurden nicht in den allgemeinen Verlustlisten bekanntgegeben.

Um einen vollständigen Überblick über die kaiserliche Marine im Ersten Weltkrieg geben zu können, wird momentan an der Erschließung dieser Quelle gearbeitet. Hierzu suchen wir noch Mithelfer! Für unsere bequeme Online-Erfassung benötigen Sie nicht mehr als einen Computer mit Internetzugang. Sie können sich ihre Zeit frei einteilen, jeder abgetippte Eintrag hilft. Nähere Informationen zum Projekt und eine Suche in den bereits erfassten Daten gibt es hier.

DES-Adressbücher

Mit dem Adressbuch Bamberg 1960 ist nun das letzte Buch, das durch das Kooperationsprojekt mit FamilySearch digitalisiert wurde, in die DigiBib aufgenommen. Seit Juli bereichern. Insgesamt sind nun 877 Bücher in der DigiBib. Fertig erfasst wurde das Adressbuch Danzig von 1926, mit 117.797 Datensätzen.

Neu in der Erfassung ist das „Adreßbuch für die Herzogthümer Schleswig-Holstein sowie das Fürstenthum Lübeck“. Es werden auch Orte in Nord-Schleswig aufgeführt, die ab 1920 zu Dänemark gehören. Allen Helfern ein Dankeschön für die Mitwirkung. Zahlreiche weitere Adressbücher stehen auf der DES-Startseite zur Erfassung zur Verfügung. Alle Neuigkeiten sind im ausführlichen Newsletter einzusehen. (Gerhard Stoll)

Grabsteine

Im August 2016 wurde das Grabstein-Projekt um ca. 65 neue Dokumentationen von Grabsteinen auf Friedhöfen bereichert. Bemerkenswert ist die Mitarbeit vom VHS-Arbeitskreis Genealogie und Heraldik Mosbach/Baden. Er dokumentierte innerhalb kurzer Zeit 25 Friedhöfe, weitere befinden sich in Arbeit. Aktuell sind in der Datenbank Grabsteine 3.442 Friedhöfe mit 1,2 Millionen Fotos und 1,9 Millionen Personendaten archiviert. Dem gesamten Team der Datenbank „Grabsteine“ ein herzliches Dankeschön für die gründliche und unermüdliche Projektmitarbeit! (Holger Holthausen)

Online-OFB

Seit Mitte Juli sind wieder 10 (!) neue OFBs hinzugekommen.

  • Bia (Ungarn) (dt. Wiehall) liegt im Zsámbeker Becken, ca. 16 km südwestl. von Budapest und gehört zum Komitat Pest. 1966 wurde Bia sowie die Nachbargemeinde Torbágy vereinigt und seither heißen die beiden Orte Biatrorbagy. Bearbeiter: Roland Schütt
  • Soborsin (Banat) Săvârșin oder Săvîrșin (deutsch Soborschin, ungarisch Soborsin) ist eine Gemeinde im Kreis Arad in der Region nördliches Banat in Rumänien. Bearbeiter: Arbeitskreis donauschwäbischer Familienforscher e.V. (AKdFF)
  • Reichau (Bayern), heute Ortsteil der Gemeinde Boos im Landkreis Unterallgäu, gliedert sich in zwei Ortsteile, Unter- und Oberreichau und hat etwas über 300 Einwohner.Bearbeiter: Heinz Wucher
  • Japenzin (Mecklenburg-Vorpommern) Japenzin ist ein kleiner Ort 20km südwestlich von Anklam, am Landgrabental gelegen. Der Ort hat ca. 250 Einwohner, wobei es vor der Jahrhundertwende wesentlich mehr Menschen dort gab. Bearbeiter: Marcel Anterhaus (Pommerscher Greif)
  • Schillingstedt (Thüringen) im Kreis Sömmerda wurde 1227 das erste Mal urkundlich erwähnt und gehört heute zur Verwaltungsgemeinschaft Kölleda. Der bearbeitete Zeitraum läuft von 1636 bis 1854, wobei zwischen 1636 und ca. 1680 große Lücken sind. Bearbeiter: Dirk Peters
  • Zirchow auf Usedom (Mecklenburg-Vorpommern) enthält in der ersten Veröffentlichung alle Trauungen von 1807 bis 1874 sowie aus verschiedenen Jahrgängen Geburts- und Sterbeeinträge. Bearbeiter: Judith Oelschläger-Finn (Pommerscher Greif)
  • Ludwinów und Janowice (Polen) sind zwei der zahlreichen deutschen Siedlungen in Mittelpolen, die zumeist in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts wie hier in den Lubliner- und Cholmer Land gegründet wurden. Die deutschen Siedler waren zumeist evangelischer Religion. Bearbeiter: Klaus Kurzmann
  • Heiningen (Baden-Württemberg), ursprünglich Huningen, gilt als ein früh gegründeter alemannischer Kernort im mittleren Voralbgebiet. Im Ortsfamilienbuch Heiningen können Heininger Familien ihre Wurzeln über 14 Generationen zurückverfolgen. Für die Jahre 1575-1630 liegen keine Geburtsdaten vor. Bearbeiter: Gudrun Klose
  • Das 6. Pommersches Infanterie-Regiment Nr.49 ist während der Reorganisation der Armee aus dem 9. Infanterieregiment (Kolberg) und dem 9. Landwehrregiment gebildet worden. Für diese Datenbank wurde das Militärkirchenbuch des Regiments für den Zeitraum 1860 bis 1868 ausgewertet. Bearbeiter: David Krüger (Pommerscher Greif)

Mit Stand vom 01.09.2016 sind zur Zeit 599 OFBs online. Vielen Dank an alle Bearbeiter. Ihr leistet tolle Arbeit. (Herbert Juling)

Internet

Bürger schaffen Wissen

Auf der neuen Interview-Reihe Nachgeforscht bei…“ auf der Citizen Science-Plattform „Bürger schaffen Wissen“ gibt es ein Interview mit Jesper Zedlitz: „Kombiniert Hobby mit Beruf und Beruf mit Hobby: Jesper Zedlitz. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter entwickelt er in der Arbeitsgruppe Kommunikationssysteme an der Uni Kiel Software-Programme, in der Freizeit nutzt er seine Kenntnisse, um Datenbanken und Archive für die Familienforschung zu erschließen – zum Beispiel im Projekt DatenErfassungsSystem.“

Judenkartei digitalisiert

Die sogenannte „Ergänzungskartei“ der Volkszählung im Deutschen Reich vom 17. Mai 1939 mit den Angaben zur Religionszugehörigkeit aller vier Großeltern mit dem Zweck der Feststellung von jüdischen Vorfahren wurde vom in Berlin gegründeten Verein Tracing the Past e.V.im Internet veröffentlicht. Die Veröffentlichung umfasst – in Anlehnung an die deutschen Schutzfristen – etwa 275.000 (oder 67 %) der 410.000 Originaleinträge mit verschiedenen Suchmöglichkeiten. Zusätzlich sind bestätigte Holocaust-Opfer markiert.

Archive

Archivportal Thüringen

Adressbücher sind wertvolle Quellen für die regionale Geschichte und für die private Familienforschung. In Zusammenarbeit mit Bibliotheken und Archiven baut die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek seit Jahren ein „Digitales Archiv“ für Thüringen im Internet auf. In dieses Portal werden auch die historischen Adressbücher als eine typische kommunale Archivquelle eingebracht. Den Anfang machen die Städte Erfurt, Jena, Weimar, Eisenach und Mühlhausen.

Sächsisches Staatsarchiv

Auf der Portalseite für das Archivwesen in Sachsen findet man umfangreiche Informationen über Bestände, Ausstellungen, Sachsen in „Bild und Ton“, Bibliothek und mehr. Unter dem Menüpunkt „Oft nachgefragt“ sind auch für Familienforscher wichtige Hinweise z.B. über Grundbücher, Karten- und Pläne, zur Orts- und Heimatgeschichte, Erster Weltkrieg und zur Personen- und Familienkunde zu finden. Dieser umfassende Teil wurde neu verfasst und enthält auch den Hinweis, dass die durch den Verein für Computergenealogie digitalisierten Adressbücher aus der Deutschen Zentralstelle für Genealogie mit dem Datenerfassungssystem DES bearbeitet werden können.

Sächsische Gerichtsbücher

Gerichtsbücher sind für „fortgeschrittene“ Familiengeschichtsforscher eine wichtige Quelle, dokumentieren sie doch vielfältige Rechtsgeschäfte vom ausgehenden Mittelalter bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Das Sächsische Staatsarchiv veranstaltet am 16. September 2016 im Staatsarchiv Leipzig ein Fachkolloquium unter dem Titel „Sächsische Gerichtsbücher“ im Fokus. Alte Quellen im neuen Informationssystem«, zu dem es herzlich einlädt. Während der Veranstaltung werden die Ergebnisse eines durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft geförderten Projekts zur Erschließung der sächsischen Gerichtsbücher vorgestellt. Ab 2013 wurden die rund 22.900 Bände im Staatsarchiv elektronisch verzeichnet. Darüber hinaus konnten Gerichtsbücher aus neun sächsischen Stadtarchiven und dem Staatsfilialarchiv Bautzen in das Projekt einbezogen werden.

READ-Symposium in Passau

Das Archiv des Bistums Passau ist als Projektpartner im EU-Projekt READ, das sich mit der automatischen Erkennung und Entschlüsselung alter Handschriften beschäftigt, Ausrichter für die nächste Generalversammlung. Im Rahmen dieser Veranstaltung findet am 20. September 2016, 8:30 bis 11:30 Uhr, in Passau ein öffentliches Symposium zum Thema „Automatische Handschrifterkennung in historischen Dokumenten“ statt. Anmeldung in Informationen: read-project@bistum-passau.de. Folgende Redner halten Vorträge über das Projekt READ, die aktuelle Forschung zum Thema automatische Handschrifterkennung, sowie zur interdisziplinären Arbeit mit historischen Dokumenten:
Gerhard Fürmetz, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, „Digitalisierung und die Archive – Herausforderungen, Arbeitsfelder und Perspektiven“
Dr. Herbert W. Wurster, Direktor des Diözesanarchivs des Bistums Passau, „Kirchenbücher als Quelle der Forschung und Herausforderung für automatisierte Verarbeitung“
Dr. Günter Mühlberger, Leiter des EU-Projektes READ, „Transkribus als Forschungsinfrastruktur für die Erkennung und Aufbereitung historischer Dokumente“
Dr. Markus Diem, Computer Vision Lab der Technischen Universität Wien, „Datensätze und Wettbewerbe als Mittel zur Förderung exzellenter Forschung“.

Gelesen in…

Focus online lokal

12.08.2016: Die älteren Personenstandregister Mönchengladbachs sind jetzt bei Ancestry.de online und kostenpflichtig einsehbar. Im Stadtarchiv Mönchengladbach lagern mehr als 2,2 Millionen Personenstandsurkunden aus elf (ehemaligen) Standesämtern von Wanlo bis Neuwerk. Jetzt wurden über 750.000 Geburtsurkunden der Jahre 1798 bis 1903 digitalisiert und online gestellt, zusätzlich über 520.000 Heiratsurkunden der Jahre 1798 bis 1933 sowie nahezu 900.000 Sterbeurkunden der Jahre 1798 bis 1950.

Lippische Landes-Zeitung

10.08.2016 Martin Hostert, Detmold: 44.000 Sterberegister werden digitalisiert und online zur Verfügung gestellt. Dieses ehrgeizige Ziel hat sich das Landessarchiv in Detmold gesetzt. Mit „sensationeller Geschwindigkeit“, so lobt Archivleiter Dr. Johannes Burkardt, sind die Mitarbeiter des Datenbank-Portals „FamilySearch“ bei der Arbeit. „FamilySearch“ fotografiert die Register fürs Archiv gebührenfrei ab, die Detmolder Experten verarbeiten die Fotos so weiter, dass die Urkunden bei der Recherche im Netz möglichst schnell gefunden werden können.

WAZ Schwelm

10.08.2016 Bernd Richter, Schwelm: Viel Arbeit für Ehrenamtliche im Stadtarchiv Schwelm. In vier Jahren soll das Stadtarchiv Schwelm wieder arbeitsfähig sein. Unzählige Archivalien sind bis dahin noch zu sichten. Das Stadtarchiv war in Schwelm jahrelang ein ungeliebtes Kind von Politik und Verwaltung. Trotz gesetzlicher Vorgaben fand Archivarbeit praktisch nicht statt. Nun hat der Arbeitskreis „Stadtarchiv 2020“ seine Arbeit begonnen. Drei Teams sollen gebildet werden: Bau und Transport; Sortierung und Katalogisierung; Historische Bibliothek. Die ersten Helfer haben sich bereits in von der Verwaltung vorbereitete Listen eingetragen.

Kaleidoskop

OFB Dedesdorf auf CD

Der pensionierte Ortspfarrer in Dedesdorf Gerhard Ramsauer hat das neue Ortsfamilienbuch „Dedesdorf“ fertig gestellt. Es erscheint als Band 13 in der OGF-Reihe Oldenburgische Ortsfamilienbücher auf CD und wird am Mittwoch, dem 28. September 2016 um 18:00 Uhr im Laurentiushaus der ev.-luth. Kirchengemeinde, Fährstr. 13 in 27612 Dedesdorf präsentiert. Das OFB enthält die Daten von über 7500 Familien und 24.000 Personen. Erfasst und bearbeitet wurden die Kirchenbücher der ev.-luth. Kirchengemeinde, Familienkundliche Quellen und Aufstellung der jüdische Einwohner in Langwürden und ergänzende Daten aus anderen Kirchenbüchern oder Ortsfamilienbücher anderer Kirchspiele. Die CD kann nach der Vorstellung für 25,- Euro erworben werden.

„KreisKinderKulturFest“

„Die Familienforscher“ waren beim „KreisKinderKulturFest“ am 28.August bei bestem Wetter in Ganderkesee (Landkreis Oldenburg) unter dem Motto „Märchen der Welt“ dabei. Das Ziel der Familie Kracke war, Kinder und Jugendliche anzusprechen, um das Interesse für die Familienforschung zu wecken. Dazu wurde das Motto der Veranstaltung großzügig ausgelegt und unser Stand entsprechend ausgestattet. Es gab neben Ahnentafelvordrucken und Sütterlin-Alphabet für die Größeren auch Ausmalbilder und Rätsel für die Kleineren. Viele ältere Kinder, einige Jugendliche und auch viele Erwachsene kamen an unseren Stand. Kinder fragten interessiert, was es hier „so gäbe“, und so konnten wir von unserem Hobby berichten und ein bisschen Interesse dafür wecken. Für jedes ausgemalte Arbeitsblatt gab es als Anerkennung ein Button „Ich bin Familienforscher“. Jugendliche und Erwachsene hatten das Bedürfnis, von ihren Erfahrungen in der Familie und eigenen Forschungsergebnissen zu berichten. Auch gezielte Fragen nach DNA-Genealogie, Online/Computergenealogie, Quellenlagen wurden gestellt und von uns hoffentlich kompetent beantwortet. (Timo Kracke)

Historische Rufnamen

Die Historischen Rufnamen der ehemaligen Rheinprovinz und Be-Ne-Lux gehen in den Druck. Auf Grund der eingereichten Unterlagen gehen die Rufnamen bis in den niederdeutschen Raum (altes Hanse-Gebiet) hinauf. Einen Teil unserer Rufnamen haben wir auch von dort erhalten. Im Buch sind ca. 700 Ursprungs-Vornamen und über 36600 Rufnamen aufgelistet. Unterschied zu den normalen Vornamen-Büchern ist hier, dass das Buch nach Rufnamen sortiert ist und somit den Ahnenforscherinnen und Forschern eine Hilfe bei ihrer Suche sein kann. (Peter Lönnendonker)

Vereine und Gruppen

Gotha: Haus der Genealogie

Am 10. September 2016 fand die offiziellen Eröffnung der neuen Geschäftsstelle der Arbeitsgemeinschaft Genealogie Thüringen (AGT) in Gotha statt. Im Beisein des Oberbürgermeisters Knut Kreuch wurde der erste Bestandteil eines „Hauses der Genealogie“ (HdGEN) im ehemaligen Hospital Maria Magdalena im Brühl 4 in der Altstadt feierlich eröffnet. Zugleich fand in der Zeit von 10 bis 17 Uhr ein Tag der Familien- und Heimatgeschichte statt, der auch rege angenommen wurde. Heino Richard hat mit Beharrlichkeit den Plan einer Geschäftsstelle der AGT und die Idee des Hauses der Genealogie Stück für Stück vorangebracht. Besten Dank an Christian Kirchner und seinen gesamten Vorstand der AGT, allen Helferinnen und Helfern, allen Ausstellern! (Dirk Weissleder)

La revue française de Généalogie

Ein Interview des DAGV-Vorsitzenden Interview Dirk Weissleder ist in der französische Genealogie-Zeitschrift La revue française de Généalogie (RFN Juni-Juli no. 224, 14-15) abgedruckt. Thema war die Förderung des Austausches zwischen deutschen und französischen Forschern. Das Magazin gehört zu den größten Fachzeitschriften auf diesem Gebiet und erscheint mit über 30.000 Exemplaren alle zwei Monate (plus einer Sondernummer).

Termine

50 Jahre ASF

Die Arbeitsgemeinschaft für Saarländische Familienkunde e.V. (ASF) besteht in diesem Jahr 50 Jahre. Aus diesem Anlass feiert sie am Sonntag, 11. September 2016 von 10.00 bis 17.00 Uhr in der Bliesgau-Festhalle, Von-der-Leyen-Straße 2 in 66440 Blieskastel, u.a. im Rahmen einer genealogischen Ausstellung. Insgesamt 21 Vereine und Organisationen haben sich bis dato bereits angemeldet. Der Leiter der AG Heraldik, Rolf Heintz aus Völklingen, stellt aus seiner großen privaten Wappensammlung viele großformatige Exponate aus und steht für Fragen zur Wappenforschung- und Beantragung zur Verfügung.

Siebenbürgen-Seminar

Das 17. Projekt-Seminar der „Genealogie der Siebenbürger Sachsen“.findet vom 14. bis 16. September 2016 in Bad Kissingen unter dem Motto „Die Genealogie der Siebenbürger Sachsen für die Öffentlichkeit“ statt. Die Unterbringung und Verpflegung ist im im „Heiligenhof“ Bad Kissingen. Die Anmeldung zum Seminar sollte bitte möglichst bald an folgende Adresse gerichtet werden: Heiligenhof, Alte Euerdorfer Straße 1, 97688 Bad Kissingen, Telefon: 0971-71470, E-Mail: info [ät] heiligenhof.de. Bei Fragen zum Seminar wenden Sie sich bitte an Jutta Tontsch, Telefon: 040-65389600.

München: Seminar

Der Münchener Familienforscherstammtisch bietet am 17. September 2016 im ESV Neuaubing ein Seminar zur Dokumentation von genealogischen Daten und Quellen am Beispiel des deutschen Genealogie-Programms AGES! an. Das Seminar richtet sich an alle, die genealogische Daten sinnvoll erfassen und auswerten wollen. Alle Einzelheiten zu Programm, Anfahrt und Anmeldung können Interessierte dem Seminar-Flyer entnehmen. (Peter Teuthorn)

Patriziertagung Erlangen

7./8.10.2016 Erlangen: Patriziertagung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg im Egloffstein’schen Palais, Historischer Stucksaal, Friedrichstr. 17, Erlangen. Thema: Patrizier – Wege zur städtischen Oligarchie und zum Landadel. Süddeutschland im Städtevergleich: Nürnberg, Augsburg, Frankfurt am Main, Rothenburg ob der Tauber, Schweinfurt und Ulm. Am zweiten Tagungstag referiert der Vorsitzende des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde über Fugger, Welser, Langenmanten als Vorfahren. Tagungsanmeldung bei Frau Lisa Bauereisen some mail. Ein Tagungebeitrag wird nicht erhoben.

Luxroots: Ahnenforschungstage

Am 8. und 9. Oktober 2016 finden im Centre Nicolas Braun in Hesperingen in Luxemburg (Samstag 14-21 Uhr, Sonntag 10-17 Uhr) Ahnenforschungstage statt mit der Teilnahme von Vereinigungen aus der Großregion unter der Schirmherrschaft des Kulturministeriums und der Gemeinde Hesperingen.

Luxracines: Tag der Genealogie

Luxracines.lu organisiert den 11. Nationalen Tag für Genealogie und Lokalgeschichte am 16. Oktober 2016 von 10-17 Uhr im Centre Culturel „An der Eech“ in L-Leudelange/Luxemburg. Anmeldung hier.

Deutsch-Dänischer Familienforschertag 2016

Am 12. November 2016 ist Timo Kracke in Flensburg mit einem Stand beim 2. Deutsch-Dänischen Familienforschertag der Dänischen Zentralbibliothek vertreten. Es wird einen Ausstellungsbereich mit genealogischen Vereinen, Arbeitsgruppen und Archiven aus Deutschland und Dänemark geben. Parallel gibt es ein interessantes Vortragsprogramm. Auf dem Stand wird darüber informiert, welche Möglichkeiten es gibt, um junge Menschen für Familienforschung und Familiengeschichte zu interessieren. Wer seinen Nachwuchs mitbringt, kann auch direkt je nach Alter der Kinder mit Ausmalbildern, Rätseln oder einer Ahnentafel beginnen. Mehr Informationen über die Dänische Zentralbibliothek (auf dänisch). (Timo Kracke)

Genealogischer Kalender

Für den Monat September 2016 sind 23 Termine, für Oktober 2016 sind 22 Termine im „Genealogischen Kalender“ eingetragen.
Die Inhalte der Veranstaltungen sowie Uhrzeiten, Ortsangaben und Veranstalter finden Sie hier.