Vier Compgen Vorträge am Genealogentag 2014 in Kassel

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31.08.2014

Auf dem Genealogentag ist Compgen mit vier Vorträge und einem Ausstellungsstand vertreten.

http://www.genealogentag.de

Timo Kracke: GOV – das genealogische Ortsverzeichnis

Die genaue Angabe von Orten ist in der Familienforschung ein unerlässliches Hilfsmittel. Gerade im Bereich der Genealogie liegen oftmals nur unvollständige Ortsinformationen oder Ortsinformationen zu längst vergangenen Strukturen vor und erschweren das Auffinden von wichtigen Archivunterlagen. Im Genealogischen Ortsverzeichnis (GOV) werden Daten über Namensvarianten, zeitbezogene Informationen, wechselnde Zugehörigkeit, Bevölkerungsentwicklung und Kirchen dokumentiert.

Vortrag: Samstag, 13.09.2014 10:00 Uhr
Homepage: http://gov.genealogy.net

Marie-Luise Carl: Quellen zum Ersten Weltkrieg (nicht nur) für Familienforscher

Die Verlustlisten des Ersten Weltkrieges werden seit Ende 2011 in einem sogenannten Crowdsourcing-Projekt des Vereins für Computergenealogie indexiert. Welche anderen Hilfsmittel und Quellen, für sich genommen und in Verbindung mit den Verlustlisten, für die eigene Familienforschung gewinnbringend herangezogen werden können, ist Gegenstand dieses Vortrags.

Vortrag: Samstag 13.09.2014 14:00 Uhr
Homepage: http://www.verlustlisten.de

Jesper Zedlitz: Neue Eingabemethoden

Außer der elektronischen Erschließung historischer und genealogischer Quellen mit dem Daten Erfassungs System (DES) lassen sich weitere technische Hilfsmittel einsetzen, die die Erfassung der Daten noch einfacher und effizienter gestalten. Im Vortrag soll unter anderem vorgestellt werden, wie durch eine Kombination von manueller Eingabe und maschineller Texterkennnung (OCR) viel Arbeitsaufwand gespart werden kann. Eine Eingabe auf mobilen Endgeräten (Smartphone oder Tablet) erschließt weitere Zielgruppen von Helfern.

Vortrag: Samstag 13.09.2014 15:00 Uhr

Andreas Job: Das Daten-Eingabe-System (DES)

In vielen Vereinen werden genealogisch interessante Quellen mittels Excel-Listen erfasst. Dies hat den Nachteil, dass Plausibilitätsprüfungen während der Eingabe schwierig und die anschließende Veröffentlichung der Daten sehr aufwändig sind. Dies wird mit dem DES wesentlich verbessert. Direkt auf dem Scander Quelle können die Daten erfasst werden. Im Vortrag wird aufgezeigt, wie man sich an einem Projekt beteiligt, neue Projekte vorschlägt und zusätzlich eine Blick hinter die Kulissen des DES gezeigt.

Vortrag: Samstag 13.09.2014 16:00 Uhr
Homepage: http://des.genealogy.net

Wer mit der Bahn anreist, kann dem Verein für Computergenealogie bei der Buchung ohne Extrakosten eine Spende zukommen lassen: https://www.boost-project.com/de/charities/2385